Ribbeck-Birnbaum für den Lottehof – Baum steht in Erinnerung an Hans Georg von Ribbeck für soziale Projekte

WETZLAR, 23.11.17 Ein Ribbeck-Birnbaum hat seinen Platz im Lottegarten am Stadtmuseum gefunden. Vertreter der Stadt Wetzlar, des hessischen Sozialministeriums und des „Internationalen Bundes“ haben ihn am Mittwoch gepflanzt.

Der Birnbaum wurde von der Sozialministerkonferenz der Bundesländer aus Anlass einer Tagung auf dem Gut Ribbeck in Nauen im Havelland gespendet. Jedes Bundesland erhielt einen Baum, der an einem Ort mit Bezug zu einem sozialen Projekt gepflanzt werden sollte. Namensgeber ist Hans Georg von Ribbeck, verewigt im Fontane-Gedicht „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“, der als außerordentlich kinderlieb galt.

In Hessen fiel die Wahl auf den Lottehof in Wetzlar, wo der IB im Rahmen eines Qualifizierungsprojekts für junge Menschen bereits einen Kräuter- und Gemüsegarten eingerichtet hat.

Jeder Bürger soll die Früchte essen dürfen

„Der Baum passt ideal zu unserem Projekt ‚urbane Vielfalt‘, das aus der ‚essbaren Stadt‘“ entstanden ist“, sagte Umweltdezernent Norbert Kortlüke (Grüne). Auch ein Apfelbaum wurde gepflanzt. Die Früchte sollen von jedermann gepflückt werden können.

Bei der Birnensorte handelt es sich um die Römische Schmalzbirne, die auch auf dem Gut von Hans Georg von Ribbeck im Havelland gestanden haben soll. „Die Birne ist groß und saftig und hat hier mitten in der Stadt den richtigen Platz“, sagte Abteilungsleiter Bertram Hörauf vom hessischen Sozialministerium. In etwa drei Jahren kann mit den ersten Früchten gerechnet werden. Dann flüstert’s im Lottehof: „Wiste’ne Beer?“

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